Tierstationen / Rind und Zuchtentwicklung - Bauernhoftiere

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Tierstationen / Rind und Zuchtentwicklung

Die Aktivitäten
 
Die Leistung zählt
 
Gemolken, geschlachtet, vor den Karren gespannt – auf kaum ein Tier trifft die Bezeichnung Nutztier in der gleichen Weise zu, wie auf das Rind. Seine Bedeutung setzte hierzulande im 16. Jahrhundert mit dem Aufstieg der Milch- und Käsewirtschaft so richtig ein. Damit begann auch die bewusste Zucht. Zuerst im Umfeld der Klöster, ab 1800 dann von staatlicher Seite gefördert. An Prämierungsschauen wurden die besten Exemplare ausgezeichnet, um die züchterische Selektion zu fördern. Leistung war das Ziel – in erster Linie Milch, aber auch Fleisch und Zugkraft.

 
Eine Dynastie von Weltruf
Sowohl für die Mutterkuh wie auch für Züchter Rebmann war es ein grosser Wurf als 1874 Stier Hans geboren wurde. Der kräftige «Muni» erhielt später die ehrenvolle Herdenbuchnummer 1 und wurde damit zum Stammvater des Simmentaler Fleckviehs erklärt. Heute sind seine Nachkommen über die ganze Welt verteilt. Die Simmentaler Rasse ist aber eigentlich weit älter: Sie entstand aus den bereits im 16. Jahrhundert bekannten einfarbigen «Berner Roten». Zunehmende Konkurrenz auf dem Viehmarkt machte im 19. Jahrhundert Qualitätskontrollen immer wichtiger. Die Simmentaler Züchter beschlossen daher, einen Stammbaum anzulegen und genau über die Entwicklung ihrer Marke Buch zu führen – begonnen bei Hans, der Nummer 1.

 
Volle Kanne!
In der Schweiz steht im Zentrum der Rinderhaltung die Milch: Gab eine gute Kuh vor 100 Jahren rund 14 Liter Milch pro Tag, so ist es heute bei einem Durchschnittstier gut das Doppelte. Spitzenkühe bringen es gar bis auf 50 Liter täglich.

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